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Liebe Kunden von

Liebe Betreiber einer Umkehrosmose-Anlage
immer wieder werden an uns Fragen
gestellt, welche Vorschriften oder Regeln es gibt zum Wechseln der
Vorfilter von Umkehrosmose-Anlagen. Daher beantworten wir sie hier für
Sie.
Gibt es eindeutige Indikatoren, wann die
Vorfilter gewechselt
werden müssen?
Die Hersteller empfehlen,
den Aktivkohleblockfilter (Carbonfilter)
aus hygienischen Gründen
alle 6 Monate
zu wechseln, damit keine Bakterienkulturen darin entstehen, die sonst
evtl. im schlimmsten Fall auch einmal die Membran durchdringen könnten.

Außerdem bindet die Aktivkohle alle Chlorbestandteile im Wasser und
macht sie dadurch unschädlich. Käme Chlor an die TFC-Membran, würde
diese dadurch zerstört. Chlor ist sehr aggressiv (und wird deshalb ja
auch zum Desinfizieren genutzt).
Der regelmäßige Wechsel des Carbonfilters schützt also sowohl das
Herzstück Ihrer Anlage als auch Ihre Gesundheit. Bei jedem Wechsel des Aktivkohlefilters ist es immer sinnvoll, die
beiden Sedimentfilter (5 mikron und 1 mikron) mit zu wechseln. (Außerdem
sind die 3 Vorfilter im Set auch günstiger, siehe Sonderpreis auf der
Seite "Bestellen".)
Woran erkenne ich, wann ein Sedimentfilter erschöpft ist
und
ausgetauscht gehört?
Wie voll/erschöpft bzw. wie funktionsfähig/aufnahmefähig die Sedimentfilter sind, erkennen Sie,
wenn Sie deren Innenseite anschauen oder anfassen (Achtung, dabei sehr
auf Hygiene achten!).
Schließen Sie dazu
zuerst den Wasserzulauf zur Anlage, schrauben Sie die erste
(durchsichtige) Filtertasse ab (vorher einen Lappen darunter legen) und
nehmen Sie den 5 mikron Sedimentvorfilter heraus.
Er
verfärbt sich von innen nach außen
und wird mit der Zeit hart und unelastisch (durch den Kalk und alle
übrigen festen Bestandteile, die er aufnimmt). Ist mehr als die Hälfte
verfärbt und fest geworden, wird es Zeit, den Filter
auszutauschen (auch wenn er außen noch hell aussieht).
 Erschöpfte
Sedimentvorfilter: 5 mikron innen braun (Rost), 1 mikron innen
grau (Kohlenstoff)
Fotos RAS
Woher kommt die rotbraune
Farbe und ist sie gefährlich?
Die braune Farbe kommt zumeist vom Eisen im Wasser und
vom Rost aus den Wasserleitungen. Rost
ist einer der harmlosen Stoffe im Wasser und gesundheitlich wenig
bedenklich (nach derzeitigen Erkenntnissen). Im Filter dient er Ihnen
sogar, indem er Ihnen die Rest-Leistungsfähigkeit des Filters anzeigt.
Spätestens, wenn sich auf der Außenseite des ersten Sedimentvorfilters
farbige Stellen bilden,
ist der Filter vollständig erschöpft und gehört
schnellstens ausgewechselt. Wann dies der Fall ist, hängt von Ihrer Wasserqualität und der
Wassermenge ab, die durchgeflossen ist.
In der Regel halten die Vorfilter genauso lange wie der
Aktivkohlefilter, bei sehr reinem Wasser theoretisch auch länger. Aus hygienischen
Gründen sollten sie auch regelmäßig ausgetauscht werden,
denn Bakterien
können sich überall ansiedeln und dann vermehren.
Bei sehr kalk- oder rosthaltigem Wasser können Sie den 5 mikron
Vorfilter auch öfter wechseln.
Foto RAS
Kann ich es schmecken
oder riechen oder an der Wasserqualität erkennen, wann Vorfilter ausgewechselt werden sollen?
Leider nicht. Bei erschöpften Vorfiltern kommen mehr
grobstoffliche Substanzen bis zur
TFC-Membran und werden erst dort abgefangen. Das könnte die
Füllzeit des Trinkwassertanks verlängern und die
Abwassermenge (und somit die laufenden Betriebskosten) erhöhen. Kritisch
wird es, wenn die Membran verstopft oder beschädigt wird.
Woran merke ich, wann die
Dünnfilm-Membran ausgetauscht gehört?
Das erkennen Sie daran, dass sich der Tank langsamer füllt und die
Reinheit des gefilterten Wassers (Permeats) dauerhaft ständig weiter nachlässt
(kurzfristige Schwankungen können durch wechselnde Wasserqualität
verursacht sein). Zum Schluss
fließt einfach kaum mehr Wasser in den Tank (bzw. in Ihr Trinkgefäß). Spätestens dann muss die
Membran sowieso ersetzt werden.

Bei neuen Filtern und Membranen sollte das UO-Wasser (Permeat oder
reines Wasser) ca. zwischen 10 und 100 ppm (= parts per million, geladene
Teilchen pro Million) liegen. Das ist abhängig von der Gesamtmenge und
der Zusammensetzung der im Wasser enthaltenen Substanzen. Einige werden
bis zu 80%, andere bis zu 90%, die meisten über 95%, viele sogar bis zu 99,99% zurückgehalten.
Generell sollte eine gute Membran den Ausgangswert des Wassers um ca.
90% senken.
Wenn Ihr Leitungswasser also 600 ppm aufweist, sollte ihn die
Umkehrosmoseanlage auf unter 60 ppm absenken können.
Der beste, von unseren Kunden gemessene Wert lag bei nur 5-6 geladene
Teilchen pro Million.
Allerdings verwendet dieser Kunde kein Leitungswasser, sondern Wasser
aus einer eigenen Quelle mit sehr weichem, sauberem Wasser, das z. B.
kein Eisen und kein Nitrat enthält. Bei älteren oder weniger
leistungsfähigen Membranen kann die Anzahl der
geladenen Teilchen auf Werte über 100 ppm steigen. (Leitungswasser hat meist
zwischen 300 und 1.000 ppm, leider in einigen Gemeinden auch deutlich
darüber). Zugelassen sind inzwischen 2.500 ppm –
nach mehrfacher Erhöhung der Grenzwerte in den letzten Jahren in
Deutschland.
Wie messe ich den Reinheitsgrad meines
Wassers und Osmosewassers?
Messen können Sie den Reinheitsgrad Ihres Wassers
sehr einfach mit einem TDS-Meter (s. Foto):
Einschalten, ins Wasser halten, Messwerte
ablesen.
(Die Knopfbatterien sollen laut Hersteller bis 1.000 Stunden Messzeit halten.)
Mehr dazu finden Sie hier:
http://www.wasser-hilft.de/tds3.htm
Wir benutzen und
empfehlen das neue TDS3
wegen seiner Messgenauigkeit,
Zuverlässigkeit und einfachen Handhabung
und wegen seines günstigen Preises.
Foto RAS |
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Ist das Trinkwasser in
Deutschland so gut,
wie unsere Wasserwerke behaupten?
UNESCO Bericht über
Wasserqualität / März 2003: Deutschland abgeschlagen auf
Platz 57,
hinter Botswana, Jamaica und Ecuador, direkt vor Simbabwe und
Peru!
Die
ausführlichen Platzierungen finden Sie
hier
Was kosten mich neue
Vorfilter?

Fotos RAS
Früher haben alle 3 Vorfilter zusammen 55,- € gekostet. Durch Großeinkäufe können wir sie
derzeit für nur 30,- €
anbieten.
Früher haben die 3 Vorfilter und der Aktivkohlenachfilter zusammen 80,-
€ gekostet.
Momentan kann Wasser-hilft.de sie Ihnen alle vier im Set für nur 40,-
€ anbieten. Dieses Angebot gilt, solange unser
Vorrat reicht (und wir zu diesem Sonderpreis beliefert
werden).
Bitte achten Sie auf die Aktionszeiträume auf der Bestellmaske.
(Hinweise:
Das Aussehen der Filter kann von den Abb. im Internet
abweichen.
Diese Filter passen u. a. auch in die meisten Anlagen der
Marke WasserDoktorâ,
[die nicht mehr existiert])
Wann brauche ich einen neuen
Postcarbonfilter?
Solange Ihre UO-Anlage Reinstwasser
um die 10 bis 15 ppm produziert, kann sich
der Postcarbonfilter (steckt oben quer über der Membran und ist nicht zu
öffnen) kaum verbrauchen (er hat ja bei
reinem Wasser von hoher Qualität = geringer Leitfähigkeit und fast
keinen Inhaltsstoffen praktisch nichts mehr zu filtern). Daher müssen Sie ihn nicht
unbedingt alle 6 Monate tauschen (wie es alle Hersteller empfehlen).
Wir empfehlen, dies aus Sicherheitsgründen nach spätestens 1 Jahr zu tun.
Voraussetzung ist, dass Ihr Abwasserschlauch oberhalb vom im Siphon-Knie
stehenden Wasser so montiert ist, dass kein Abwasser in die Anlage
zurückfließen kann, und
dass Sie Ihren Tank jedes Mal komplett leerlaufen lassen und das
reine Trinkwasser in Wasserflaschen mit Schraubverschluss abfüllen, wenn
Sie den Wasserhahn öffnen.
(Das ist aus ökonomischen, ökologischen und vor allem aus hygienischen
Gründen ohnehin vernünftig. Denn nur so können Sie sicher sein, dass Sie
immer frisches Wasser trinken und nicht seit Wochen oder gar Monaten
altes Restwasser in Ihrem Tank steht.)

Nützlicher Hinweis zum Wechseln:
Spülen Sie den neuen Postcarbonfilter ausgiebig, bevor Sie ihn
einsetzen, damit sich der lose Kohlenstoff-Staub auswaschen kann. Lassen
Sie vor dem Wechseln 3-4 Liter Wasser im Tank. Öffnen Sie nach dem
Wechseln des Postcarbonfilters den Wasserhahn, fließt dieses Wasser
durch diesen Aktivkohlefilter und nimmt die restlichen losen
Kohlenstoffteilchen mit.
Wie und wo bestelle ich
am schnellsten einen Vorfiltersatz?
Geben Sie in Ihren Internet Browser diesen Link ein:
www.wasser-hilft.de/start.htm
und klicken Sie dann auf Bestellen (Anlagen, Kristalle, Salz) [links oben,
zweite Zeile].
Jetzt öffnet sich das Bestell-Formular, auf dem Sie Ihre Eingaben eintippen können. Achten Sie bitte auf die Aktions-Hinweise, damit Sie die
günstigen Aktionspreise erhalten.
Wie bewahre ich mein
Trinkwasser am besten auf?
-
Leeren Sie Ihren Tank jedes Mal komplett.
So stellen sie sicher, dass sich kein abgestandenes Wasser in
Ihrem Tank befindet, und keine Keime vermehren können.
Außerdem reduzieren Sie damit
auch die Menge Ihres Abwassers erheblich
(sofern Sie nicht die Abwasser sparende Permeatpumpe installiert
haben),
denn der Gegendruck eines leeren Tanks ist natürlich wesentlich
geringer als der eines vollen Tanks.
-
Füllen Sie das Osmosewasser in Glasflaschen
und
schrauben Sie diese zu.
(Am besten geeignet sind leere Weinflaschen mit Schraubverschluss.)
Reines Wasser nimmt Kohlendioxid aus der Luft auf, bildet also
Kohlensäure
und wird dadurch leicht sauer (allerdings deutlich weniger als
gekauftes Wasser,
in das Kohlensäure hineingepresst worden ist).
-
Stellen Sie diese Trinkwasserflaschen an einen
kühlen, schattigen Platz
(oder in den Kühlschrank). Sie können sie auch auf
Untersetzer mit
bestimmten Motiven und Begriffen stellen, wenn Sie Ihr Wasser mit
besonderen Schwingungen informieren wollen.
-
Wasserflaschen mit
Schraubverschluss sind auch ideal geeignet, um Ihr Trinkwasser
einfach, schnell und preiswert mit einem
Devajal Wasserwirbler nach dem Schauberger-Prinzip
zu verwirbeln.
-
Bewahren Sie Trinkwasser
nicht in Kunststoff-Flaschen auf (das ist weder hygienisch,
noch energetisch
sinnvoll), PET-Flaschen halten auch Mikroben nicht genügend ab.
-
Bewahren Sie Trinkwasser
nicht über Stunden in
offenen Gefäßen (Karaffen) auf
(insbesondere nicht in der Küche!). Wenn sich in der Luft Sporen von
Mikroben (z. B. Schmieralgen) befinden, können die über die
Luft in das Wasser gelangen.
Außerdem nimmt das reine Osmosewasser auch Kohlendioxid aus der Luft
auf, bildet damit Kohlensäure und wird dadurch leicht sauer. [Um es
basisch zu machen, brauchen Sie ein Ionisationsgerät
IonQuell LAB.)
Foto RAS
Was
sollte ich beim (Vor) Filterwechsel beachten?
Drehen Sie den Wasserzulauf ab. Legen Sie
ein saugfähiges Tuch unter die Anlage.
Schrauben Sie die Filtergehäuse (Filtertassen) ab. Nehmen Sie die
Vorfilter heraus und entsorgen Sie diese. Reinigen Sie die Filtergehäuse
innen und an den Gewinden. (Wenn Sie sie in die Spülmaschine stecken,
entfernen Sie vorher unbedingt die 3 x 2 Dichtungsgummis!).
Reinigen Sie insbesondere den Anschluss des Aktivkohlevorfilters an der
Anlage.
(Unter den Gummidichtungen des Aktivkohlevorfilters können sich
Algen bilden.)
Stecken Sie die Vorfilter in die Filtertassen und schrauben Sie diese
fest zu (Der Filterschlüssel hilft dabei.) Drehen Sie den Wasserzulauf
wieder auf.
NEU
Empfehlung von Wasser-hilft.de:
Lassen Sie das Tankventil noch zu und öffnen
Sie den Osmosewasserhahn, damit die Anlage Osmosewasser produziert.
Lassen Sie dieses Wasser mindestens 1-2 Stunden lang wegfließen (nicht
trinken!), bis alle neuen Filter gut gespült sind. (Beim Tausch der
Membran dürfen Sie ruhig auch 3-4 Stunden das Wasser weglaufen lassen,
bis jegliches Desinfektionsmittel ausgespült ist.)
Erst danach drehen Sie den Wasserhahn zu und öffnen das Tankventil,
damit sich der Tank füllt.
Vorteil:
So können Sie sicher sein, dass lösliche Teilchen der neuen Filter (oder
der neuen Membran)
gar nicht erst in Ihren Tank gelangen!
Sollten Sie diese Empfehlung nicht beachtet haben, dann verwenden Sie die erste
Tankfüllung bitte
zum Blumengießen, Putzen etc. Trinken Sie vorsichtshalber immer erst ab der
zweiten Füllung.
Wenn Sie den Aktivkohlenachfilter
(Postcarbonfilter oder auch Inlinefilter genannt) wechseln wollen,
drehen Sie vorher den Wasserzulauf und den Absperrhahn an Ihrem vollen Tank zu.
Wenn Sie nach dem
Wechsel den Osmosewasserhahn und den Tankhahn öffnen, spült der
Tankinhalt die losen Kohlenstoffteilchen aus dem Nachfilter.
Erst anschließend öffnen Sie den Wasserzulauf zur Osmoseanlage, damit
sich der Tank wieder füllen kann. (Wenn Sie der oben stehenden
Empfehlung nicht gefolgt sind, benutzen Sie die erste Tankfüllung
nur als Brauchwasser und trinken Sie erst ab der zweiten Tankfüllung.)
Auch bei Direct Flow Anlagen (ohne Tank)
gilt das Gleiche. Nehmen Sie die ersten ca. 10 Liter nicht als
Trinkwasser.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an uns: 06438 -
51 06.
Weiterhin viel Freude mit Ihrer Umkehrosmoseanlage.
Genießen Sie den Geschmack reinen Wassers.
Iris und Rudolf Schnappauf
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