Wissenswertes zu den Themen Wasser,
Energie, Umwelt, Gesundheit, Ernährung

  1. Wasser-Nachrichten

  2. Energie- & Umwelt-Nachrichten

  3. Gesundheits- & Ernährungs-Nachrichten

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Industrialisierung und Globalisierung haben zu einer gewaltigen Zunahme der Waren- und Stoffströme geführt. Wer 1950 geboren wurde, erlebte bis zur Jahrtausendwende eine Steigerung des globalen Wasserverbrauchs um das Dreifache, des CO2-Ausstoßes um das Vierfache und der Anlandung von Fisch um das Fünffache. Wird im Jahr 2050 auf ähnliche Zahlen zurückblicken, wer im Jahr 2000 zur Welt kam? Unmöglich! Das hielte der Planet nicht aus.
Die Aufgabe von uns und allen Regierungen lautet daher: De-Materialisierung,
d. h. weniger Rohstoff- und Energieverbrauch für gleiche Leistungen. Arbeiten wir intensiv daran! Erneuerbare Energien helfen uns dabei.

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Mehr zum Thema Wasser:  Wasser - das Rohöl von morgen

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Wasser-Nachrichten

  • 2.500 l Wasser werden für 1 kg Reis gebraucht.
    15.000 l Wasser
    werden für 1 kg Rindfleisch gebraucht.
     

  • Mit Großstaudämmen an Euphrat und Tigris entzieht die Türkei den Zweistromländern Irak, Jordanien und Syrien das lebensnotwendige Wasser. Daran verdienen Bau- und Energiekonzerne, dabei verlieren alle Menschen in den betroffenen Ländern.
     

  • 40 Prozent der weltweiten Agrarflächen müssen bewässert werden für den Lebensmittelanbau.
     

  • Das Schlimmste, was den Menschen in einem Land passieren kann: eine korrupte Regierung und ein profitgieriger Weltkonzern. Beispiel:
    Der weltweit größte Wasserverkäufer Nestle gräbt auf seinem Werksgelände in Pakistan der einheimischen Bevölkerung das Wasser ab. Der globale Großkonzern hat den Grundwasserspiegel bereits von 30 m auf 120 m abgepumpt, was den Einheimischen die Wasserversorgung nahezu unmöglich macht.
     

  • 40 Prozent der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel, 20 Prozent haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, während 30 Prozent mehr als 150 Liter pro Tag verprassen. Und die Lage spitzt sich zu: Bis zum Jahr 2050 wird voraussichtlich mehr als ein Viertel der Menschen mit chronischem oder immer wiederkehrendem Süßwassermangel leben.
     

  • Der größte Nutzer/Verschwender ist die Landwirtschaft, die knapp zwei Drittel der Ressource verbraucht - wobei 60 Prozent des Wassers in verrotteteten Röhren und Kanälen versickern.
    Rund 23 Prozent des weltweit genutzten Wasser werden in der Industrie eingesetzt: als Lösungsmittel, zum Reinigen, Spülen, Heizen und Kühlen.
     

  • Mit 15.000 Kubikmeter Wasser kann man:
    - einen Hektar Reisfeld bewässern
    - 100 Nomaden und 450 Stück Vieh drei Jahre lang versorgen
    - 100 städtische Familien für zwei Jahre oder
    - 100 Gäste eines Luxushotels für 55 Tage versorgen
                                                                              (Quelle: Deutsche Welthungerhilfe)
     

  • Die EG-Trinkwasserrichtlinie verpflichtet alle Mitgliedstaaten dazu, alle drei Jahre einen Trinkwasserbericht vorzulegen. Die zuständigen Behörden in Deutschland sind das Bundesministerium für Gesundheit BMG und das Umweltbundesamt UBA. Dessen Bericht basiert auf Messungen in allen 2.624 großen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland. Diese geben im Durchschnitt mehr als 1.000 Kubikmeter (m³) Wasser am Tag ab bzw. versorgen mehr als 5.000 Personen. Zusammen verteilen diese Anlagen rund 4,5 Milliarden m³ Trinkwasser pro Jahr und beliefern damit 65,5 Millionen Menschen, also 80 Prozent der deutschen Bevölkerung.
     

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  • Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind durch verschmutztes Trinkwasser
    Trotz weltweiter Fortschritte bei der Trinkwasserversorgung sterben weiter jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben. Nach neuesten Berechnungen von UNICEF haben insgesamt 425 Millionen Kinder in Entwicklungsländern keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
    Ergebnisse des neuen UNICEF-Berichts „Fortschritt für Kinder: zur Wasserversorgung
    und Hygienesituation der Kinder in der Welt“. (10/06)
    Umkehrosmoseanlagen könnten viele dieser Menschenleben retten.
     

  • Weltweit sterben jede Minute sechs Menschen, weil sie keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen und sauberem Wasser haben.
    Klaus Töpfer, Chef der UN-Umweltbehörde Unep, während einer Tagung in Korea.
     

  • Mindestens die Hälfte der Krankheiten in sogenannten Entwicklungsländern sind auf verschmutztes Wasser zurückzuführen, zum Beispiel Durchfall, Cholera, Typhus, Billharziose, Wurmbefall, Haut- und Augenkrankheiten. Und drei bis vier Millionen Kinder sterben jährlich an Durchfallkrankheiten und Infektionen, hervorgerufen durch schmutziges Wasser.
     

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  • Achtung beim Baden in Seen mit Blaualgen droht Lebensgefahr.
    Kinder und vor allem Kleinkinder schlucken manchmal Wasser beim Baden in einem See. Normalerweise ist das nicht schädlich. Wachsen allerdings Blaualgen (Cyanobakterien) in dem See, kann das sehr gefährlich werden. Schon 100 ml Seewasser können dann laut Aussagen von Experten ein Tier mit 10 kg töten.
    Kinder schlucken oft viel mehr Wasser beim Spielen.
    Meiden Sie daher trübe Badewässer, v. a. wenn sie grün gefärbt sind.

    Durch Nährstoffanreicherung (Fütterung von Fischen oder Wasservögeln) wachsen Microcystis Kolonien. Die bewirken ein Massensterben von Muscheln, Fischen und Vögeln. Das gut gemeinte Füttern von Enten oder Schwänen in stehenden Gewässern kann also indirekt deren Tod verursachen!

    In "Nervengift in Badeseen" hatte auch der "Spiegel" darüber berichtet . Die Algenkonzentration in hessischen Badegewässern laut Christian Schuller (Gewässergutachter): Usingen Hattensteinweiher: >300 µg/l, Wetzlar Dutenhofener See >21,1-60 µg/l - in beiden Fällen waren Blaualgen dominant!
     

  • Wasser - das Rohöl von morgen. Seen, Flüsse und Feuchtgebiete machen zusammen nur 1 Prozent des gesamten Süßwasservorkommens der Erde aus... mehr
     

  • Nordpazifik: Zwischen Kalifornien und Hawaii schwimmt ein Teppich aus Plastikmüll von der Größe Mitteleuropas. Wind- und Wasserströmungen treiben den Abfall aus Asien und Nordamerika mitten im Ozean zusammen.
     

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  • Trinkwasser wird zum Medikamentencocktail. Die Reste von Milliarden von Medikamenten landen im Abwasser. Eine neue Studie in einem Klärwerk in Deutschland hat erneut bestätigt: Herkömmliche Methoden sind nicht geeignet, die zahlreichen Arzneimittel aus dem Wasser zu bringen.
    Vielfach gelangen daher synthetische Hormone wie Estradiol aus Anti-Baby-Pillen wieder in Flüsse, Bäche, Seen, ins Grund- und leider auch ins Trinkwasser. Schützen Sie sich davor! Lassen Sie sich beraten 06438-5106.
     
  • Waschmaschinen setzen viele kleine Plastikpartikel frei
    Haushalts-Waschmaschinen gehören zu den wichtigsten Verschmutzern der Meere mit kleinen Plastikpartikeln. Sie setzen winzige Fasern aus Polyester und Acryl frei, kleiner als ein Stecknadelkopf, die an den Küsten angeschwemmt werden und für die Gesundheit und Sicherheit ein ernstes Problem darstellen. Das berichten Ökologen um Mark Browne vom University College Dublin in der Zeitschrift "Environmental Science & Technology"
    Immer deutlicher stellt sich der Plastikabfall als ernste Gefahr für die Meere heraus. Aufgrund der synthetischen Polymerstruktur bleibt Plastikmüll mit seinen potenziell schädlichen Inhaltsstoffen bis zu Jahrzehnte erhalten (Plastikmüll ist schlimmster Meeresverschmutzer). Je kleiner die Teilchen, desto leichter gelangen sie in den Körper von Tieren, lagern sich dort ab und können über die Nahrungskette auch vom Menschen aufgenommen werden.

    Vom Pulli ins Meer
    Irische Forscher analysierten die Verschmutzung von 18 Küsten aus allen Erdteilen, um die Größe und Herkunft des Mikroplastik-Problems zu über-prüfen. Je dichter die Strände besiedelt waren, desto höher war die Partikel-zahl. Als wahrscheinlichste Quelle bezeichnen die Experten das Abfluss-wasser von Waschmaschinen. Die Fasern, die beim Waschen freigesetzt werden, entsprechen in ihrer Form genau jenen, die auch an den Küsten zu finden sind. Pro Waschvorgang und Kleidungsstück werden über 1.900 dieser Fasern ausgespült.
    Das Plastikpartikel-Problem wird in Zukunft noch zunehmen, so die Prognose der Forscher. Entgegensteuern könne man ihm am besten, wenn in der Gestaltung von Kleidung und auch von Waschmaschinen stärker darauf geachtet wird, dass beim Reinigen möglichst wenige Fasern in den Abfluss gelangen. Zudem gelte es auch, Methoden zu entwickeln, die Mikroplastik aus dem Abwasser filtern können. Quelle: pressetext 2011 Johannes Pernsteiner

     
  • Der russische Ölkonzern Lukoil beginnt mit Probebohrungen in der Ostsee vor der Kurischen Nehrung, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört.
     

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  • In den letzten 100 Jahren hat die Menschheit den Verbrauch von Süßwasser versechsfacht. Für die nächsten 30 Jahre sagen selbst konservative Studien voraus, dass sich der Bedarf noch einmal vervierfachen wird. Mehr als 1,2 Mrd. Menschen verfügen nach UN-Angaben nicht über genug sauberes Wasser, 2,4 Mrd. Menschen fehlt überdies der Zugang zu sanitären Anlagen. Ungesundes Trinkwasser sei für rund 80 % aller Krankheiten in den Entwicklungs- und Schwellenländern verantwortlich und laut UNICEF sterben daran täglich 13.000 Menschen, davon 9.000 Kinder.
     

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  • Frankreich hat mit 56 Milliarden Kilowattstunden absolut den höchsten Anteil an der Wasserkraftproduktion, gefolgt von Schweden mit 53 Milliarden und Spanien mit 40 Milliarden.
    In Prozent liegt Norwegen vorne: Das Land der Fjorde gewinnt 92 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft, Österreich 72 Prozent und die Schweiz über 50 Prozent. Auch in Lettland kommt die Hälfte des Stroms aus Wasserkraftanlagen.
     

  • Wie das Meer Luft holt
     In der Labradorsee sind deutsche Wissenschaftler dem Atem des Meeres auf der Spur. Die Meeresforscher haben dazu Messroboter mit Sauerstoff- sensoren ausgestattet. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Tiefsee im Winter große Mengen Sauerstoff "einatmet", berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Mit den Ergebnissen könnten sich neue Wege bei der Erforschung des Klimawandels eröffnen.
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    Forscher vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissen- schaften (IFM-GEOMAR) haben Ozean-Tiefendrifter erstmals mit modernen Sauerstoffsensoren ausgestattet und in der Labradorsee ausgesetzt. Dass Team konnte nachweisen, dass der Ozean während des Winters enorme Mengen von Sauerstoff aufnimmt. Wie eine Lunge scheint die Labradorsee große Teile der atlantischen Tiefsee mit Sauerstoff zu versorgen. Die Messungen zeigen, dass der eingeatmete Sauerstoff durch die Meeresströmungen schnell im ganzen Ozean verteilt wird.
     
    Für die Klimaforschung könnte der Atem des Meeres folgenschwere Auswirkungen haben, denn der ozeanische Sauerstoffgehalt hängt eng mit dem Gehalt an Sauerstoff in der Atmosphäre zusammen.
    Die Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre hat in den letzten 100 Jahren stetig abgenommen. Ein Grund dafür ist die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle. Die Abnahme des atmosphärischen Sauerstoffs lässt sich relativ einfach messen und mit ihrer Hilfe lässt sich gut abschätzen, wie viel Kohlendioxid in den Ozeanen gelöst und wie viel von Pflanzen und Bäumen an Land aufgenommen wird. Diese Schätzung funktioniert allerdings nur solange der Sauerstoffgehalt der Ozeane - wie bisher allgemein angenommen - konstant ist.
     

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  • SURFTIPP: Wasser-Wissen-Lexikon
    Das inzwischen zu einem der bedeutsamen Internetportale im Bereich Wasser und Abwasser entwickelte Portal "Wasser-Wissen" des Instituts für Umweltverfahrenstechnik der Universität Bremen hat im Juli 2005 erstmalig die Zahl von 2500 Stichworten in seinem Lexikon überschritten. Damit zählt es zu den umfangreichsten frei zugänglichen Fachlexika. Professor Norbert Räbiger, Leiter des Instituts : "Noch fehlen zahlreiche Stichworte und einige bestehende müssen noch deutlich verbessert werden. Ich könnte mir eine realistische Stichwortzahl von 3000 in absehbarer Zeit gut vorstellen".
     

  • Trinkwasser hilft beim Abnehmen
    Wer Wasser trinkt, verbraucht mehr Energie. Der Genuss von Trinkwasser führt auch bei Übergewichtigen — und dazu zählen etwa zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland — zu einem Anstieg des Energieumsatzes. Das Trinken von Leitungswasser kann demnach beim Abnehmen helfen.
    Trinkwasser enthält keine Kalorien, "verbrennt" aber zusätzlich Energie. Auch Normalgewichtige, die ihr Gewicht halten möchten, profitieren von diesem Effekt des Wassertrinkens. Belegt wurde die so genannte thermogene Wirkung von Trinkwasser bei Übergewichtigen durch eine neue Studie der Charité, Berlin. Sie wurde vom Forum Trinkwasser e. V. unterstützt. Ein Team von Forschern an der Charité, Berlin, und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke, untersuchte an neun übergewichtigen, gesunden Probanden die Wirkung des Trinkens von Leitungswasser auf den Energiestoffwechsel.
    Mit Wassertrinken geht das Abnehmen leichter
    Die Änderung des Essverhaltens und mehr Bewegung im Alltag sind entscheidend für erfolgreiches Abnehmen. Jetzt wurde die wichtige Bedeutung des Wassertrinkens dabei beleuchtet. Wasser ist als Getränk die richtige Wahl, denn: Es enthält keine Kalorien, verbraucht aber welche, wenn es getrunken wird. "Schon der Genuss von 1,5 bis 2 Liter Trinkwasser täglich, kann den Energieumsatz auch bei Übergewichtigen um bis zu 100 Kilokalorien erhöhen. Hochgerechnet auf ein Jahr können dadurch in etwa 36.500 Kilokalorien mehr verbraucht werden. Diese Kalorienmenge entspricht bis zu fünf Kilogramm Fettgewebe", fasst Dr. Michael Boschmann, Studienleiter, das Ergebnis der Studie zusammen. Wer überflüssige Kilos loswerden möchte, kennt die Empfehlung, gerade während einer Diät viel zu trinken. Bisher basierte dieser Ratschlag jedoch eher darauf, dass Wasser kalorienfrei ist und durch das Trinken ein Sättigungsgefühl entstehen kann. Dass Wassertrinken zusätzlich Energie verbraucht, ist erst seit einem Jahr bekannt. Die neue Studie zeigt: Der Genuss von Trinkwasser kann auch übergewichtigen Männern und Frauen mit einem Body Mass Index um und über 30 kg/m2 beim Abnehmen helfen. Interessant: Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass ein hoher Mineralstoffgehalt im Wasser den thermogenen Effekt — das heißt den zusätzlichen Energieverlust durch Wärme — eher abschwächt.
     

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  • Plastik bedroht das Leben
    Die Meeresschutzorganisation Oceana geht davon aus, dass weltweit jede Stunde 675 Tonnen Müll ins Meer gespült werden, die Hälfte ist aus Plastik.
     

  • In der TV-Sendung Welt der Wunder wurde berichtet, dass ca. 600.000 Tonnen Plastik-Müll in unseren Meeren schwimmt.
    https://www.youtube.com/watch?v=1F5tqNOUVyg#t=155
     

  • Eine wichtige 50 Kilometer lange Eisbrücke an der Antarktischen Halbinsel, die bislang noch ein Gebiet des Wilkins-Schelfeises stabilisiert, beginnt auseinanderzubrechen. Generell dienen Schelfeise als Stütze für Inlandeis. Zerbricht das Schelfeis, erhöht sich die Fließgeschwindigkeit der Gletscher, die ständig in Richtung Meer fließen. Es rutscht dann mehr Inlandeis vom Festland ins Meer. Dies verstärkt den Meeresspiegelanstieg. Um diese Folgen zu verdeutlichen, hat Greenpeace eine Animation erstellt (April 2009).
    Das Institut für Geophysik der Universität Münster sowie das Zentrum für Fernerkundung der Landoberfläche der Universität Bonn werten seit 2006 Satellitenaufnahmen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA aus. Die Verformungen der schmalen Eisbrücke sind unverkennbar, die Risse werden deutlich größer, erläutert Dr. Angelika Humbert, Institut für Geophysik der Universität Münster. Dies ist der Beginn des Auseinanderbrechens des Steges. Im Jahr 2008 hat das Wilkins-Schelfeis bereits rund 200 Millionen Tonnen Eis verloren.
    Das Wilkins-Schelfeis steht exemplarisch für die Gefährdung der Schelfeisgebiete in der Antarktis. Forscher vermuten, dass der Zerfall der antarktischen Schelfeisgebiete mit der Klimaerwärmung zusammenhängt. In der Antarktisregion wurde in den vergangenen 50 Jahren ein Temperatur-anstieg von 2,5 Grad Celsius gemessen.
    Das Wilkins-Schelfeis ist rund 13.000 Quadratkilometer groß und liegt gegenüber von Feuerland vor der Südspitze Südamerikas. Forscher beobachten seit Jahren, dass riesige Teile dieses auf dem Meer treibenden Eisgebietes kollabieren. Im März 2008 brach bereits ein 1.800 Quadratkilometer großer Teil des Schelfs ab.

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Energie- &
Umwelt-Nachrichten

  • Jeder fünfte Haushalt in Deutschland setzt Brennholz ein, 4,4 Prozent nutzen Solarkollektoren, 2,1 Prozent besitzen eine Wärmepumpe und 0,9 Prozent sind mit einer Solarstromanlage ausgestattet.
     

  • Das Europäische Parlament hält es für realistisch, den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent zu erhöhen.
     

  • Rudolf Diesel im Jahr 1912: "Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein, aber derartige Produkte können im Lauf der Zeit ebenso wichtig werden wie Petroleum." 140 mittelständische Unternehmen haben eine bundesweite Wählerinitiative mit dem Namen "Deutsche Arbeitsplätze durch Biokraftstoffe" gegründet.
     

  • Strom und Wärme aus der Erde
    Der Bürgermeister von Landau, Dr. Christof Wolff, ist sich sicher: "In 15 Jahren gibt es in meiner Stadt keine einzige Ölheizung mehr." Der Mann baut auf die Wärme aus der Tiefe.
     

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  • In Ostdeutschland boomt die Solarenergie
    Im Osten sind in den letzten Jahren schon viele tausend Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien entstanden. Der Boom verstärkt sich. Die neuen Bundesländer werden zur Hochburg der Photovoltaikbranche.

    Ein neues Beispiel:
    Grünes Solar-Wirtschaftswunder in Sachsen.
    475 neue Arbeitsplätze sollen in Hoyerswerda entstehen. 150 Millionen Euro wird ein amerikanischer Investor aus Detroit investieren, um künftig mit einer Kapazität von 60 Megawatt Dünnschicht-Photovoltaikmodule jährlich produzieren zu können. Von der Dünnschichttechnologie werden in den nächsten Jahren deutliche Kostensenkungen für den Solarstrom erwartet.
     

  • Schweden und Spanien setzen voll auf Erneuerbare Energien.
    Der schwedische Ministerpräsident Goeran Persson kündigte an, sein Land mit Erneuerbaren Energien innerhalb von 15 Jahren unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu machen.
    In Spanien beschloss das Kabinett Ende August, den Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln.
     

  • "Die wahren Kosten der Erneuerbaren Energien sind deutlich geringer als die Stromwirtschaft der Bevölkerung glauben machen will", sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie in Berlin. 
    Die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien beträgt nach Verbandsangaben im Jahr 2005 einen halben Cent pro Kilowattstunde (0,0054 EUR). Das entspricht 2,8 Prozent des Strompreises für Verbraucher. "Dafür erhält jeder Haushalt heute 10 Prozent Strom aus Wind, Wasser, Sonne und Bioenergie aus seiner Steckdose", so Nitzschke.
     

  • Die EU gewinnt 12 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen. Während in Deutschland im Sommer 2004 erstmals 10 Prozent Ökostrom produziert wird, sind es europaweit bereits 12 Prozent. Neun Prozent kommen aus Wasserkraft (Deutschland 3,6 Prozent).
     

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  • Die Menschen verbrauchen heute an einem Tag so viel Kohle, Gas und Öl, wie die Natur in 500 000 Tagen angesammelt hat. Das ist die Ursache des größten Problems der heutigen Zivilisation: des Treibhauseffekts.
    Wir verbrennen die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Aus welchen Gründen ich glaube, dass wir die Energie-/Bewusstseins-Wende rechtzeitig schaffen, um die schlimmsten Folgen des fossilen und atomaren Zeitalters zu verhindern, lesen Sie hier: Bewusstseins-Entwicklung.
     
  • Das japanische Mobilkommunikationsunternehmen NTT DoCoMo Inc. hat den Prototyp seiner ersten Mikro-Brennstoffzelle vorgestellt, welche die Lebensdauer der Akkus seiner FOMA-Handys erheblich verlängern soll. Die Zelle wurde zusammen mit der Fujitsu Laboratories Ltd. entwickelt und hergestellt und soll viermal länger halten als die konventionellen Lithium-Ionen-Akkus. Die Entwicklung soll Unternehmensangaben zufolge bis Ende des Jahres 2005 abgeschlossen sein und die Vermarktung im Jahr 2006 beginnen. Die Brennstoffzelle generiert elektrische Energie durch eine chemische Reaktion der Stoffe Wasserstoff und Methanol. Der Prototyp hat eine Größe von 152 x 57 x 16 Millimeter und wiegt 190 Gramm.
     
  • Fast 1,5 Millionen Menschen in Deutschland verdanken laut Bundes- umweltamt ihren Arbeitsplatz dem Umweltschutz. Das sind rund 3,8 Prozent der Beschäftigten.
     
  • Japan hat sich für das Jahr 2010 ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt: Gegenüber dem Jahr 2000 soll bis zum Jahr 2010 die Leistung von Photovoltaikanlagen um das 25-fache, der Anteil der Windenergie um das zwanzigfache und die Biomasseenergie um das vierfache erhöht werden - ebenso um das vierfache der Anteil der Solarwärme.
     

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  • China wehrt sich gegen Spritfresser. Ab 2005 dürfen in China nur noch Autos verkauft werden, die einen bestimmten Spritverbrauch nicht überschreiten. GM, BMW, DC und VW werden ihre großen Modelle in China künftig nicht mehr absetzen können. Ob Europa daraus lernt? Entsprechend dem neuen Umweltschutzgesetz müssen alle Neuwagen einen Grenzwert für den Spritverbrauch einhalten. Er liegt je nach Fahrzeuggewicht zwischen 6,2 Litern pro 100 Km für Kleinwagen und 15,5 Litern für Kleinlaster.

  • Solarstrom aus solarthermischen Großkraftwerken ist umweltfreundlich und kann bei Verwendung von thermischen Energiespeichern auch dann zur Verfügung gestellt werden, wenn die Sonne nicht scheint. Zudem ist er preis- werter als Strom aus photovoltaischen Zellen. Die durch die Europäische Union geförderte Studie ECOSTAR (European Concentrating Solar Thermal Roadmapping) - durchgeführt unter der Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Forschungspartnern aus Frankreich, Israel, Russland, Schweiz und Spanien - zeigt, dass die Erzeugungskosten auf ein Drittel gesenkt werden können. Vertreter der EU Kommission erkannten bei der Präsentation der Studie in Brüssel an, dass das ECOSTAR Konsortium wesentliche Vorarbeiten für die Schaffung einer europäischen Technologieplattform für solarthermische Kraftwerke erarbeitet hat. Quelle + Foto: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
     

  • Im saarländischen Göttelborn entsteht die größte Solaranlage der Welt.
    50.000 Solarmodule auf 165.000 Quadratmetern sollen pro Jahr 7.000 Megawattstunden Strom produzieren. Ministerpräsident Müller sagte bei der Einweihung, das neue Kraftwerk sei eine "Brücke ins Solarzeitalter".
     

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  • Zwei solare Großkraftwerke, die Strom für 400.000 Menschen liefern, werden im südspanischen Marquesado Tal bis 2006 gebaut. Die Kilowattstunde Solarstrom aus solarthermischen Großkraftwerken kostet etwa 12 Cent. Quelle: Solar Millennium AG in Erlangen.
     

  • Der japanische Elektrokonzern Mitsubishi erhöht die Produktion von Solarzellen 2005 um 50 Prozent. In Kyoto werden künftig 135 Megawatt Photovoltaikzellen und Module pro Jahr statt bisher 90 Megawatt produziert. Mitsubishi will bis 2006 auf eine jährliche Produktionskapazität von 230 Megawatt nochmals erhöhen. Das sind über 250 Prozent mehr als 2004. Dafür werden 24,7 Millionen Euro investiert.
     

  • Ein heutiges modernes Windrad kann etwa acht mal mehr Strom produzieren als die Windräder, die vor 15 Jahren aufgestellt wurden.
    Das US-Unternehmen Konarke kündigte jetzt an, bis 2005 Solarzellen mit doppelter Effizienz gegenüber heute auf den Markt zu bringen.
     

  • EU-weit kommen 2004 stark drei Prozent des Stroms aus Sonne, Wind und Biomasse – in Deutschland 6,5 Prozent. Mit 16.000 Windrädern ist Deutschland Windweltmeister – gefolgt von Spanien, Dänemark, USA und Indien.
     

  • Das schwedische Energieunternehmen Vattenfall will für rund 800 Mill. Euro in der Ostsee Nordeuropas größtes Windkraftwerk bauen. Der Windpark soll zwischen Schweden und Deutschland entstehen mit einer Kapazität von 500 - 640 MW. Der Bau soll 2010 fertig gestellt sein.
     

 

  • Bei der Photovoltaik führt Japan vor Deutschland und bei Sonnenkollektoren liegt China klar vorn. 2003 wurden im Reich der Mitte etwa 13 Millionen Quadratmeter solarthermische Anlagen installiert. 
    Bei der Biomasse führt Österreich eindeutig vor den skandinavischen Ländern. Bei der Geothermie-Nutzung führt Island weltweit – bei Biosprit liegt Brasilien vorn.
     

  • Ende September 2004 waren bundesweit 16.017 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 15.688 MW installiert, was einer Steigerung gegenüber dem Stand Ende 2003 von rund 7,4 Prozent entspricht. In einem durchschnittlichen Windjahr können damit 31,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Das entspricht einem Anteil von 6,2 Prozent am Nettostromverbrauch. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern deckt Windstrom rechnerisch bereits mehr als 30 Prozent des Strombedarfs.
     

  • Europa hat bei der Windenergie viel zu bieten: Mehr als zwei Drittel der weltweit installierten Leistung stehen in Europa. Auch bei der Herstellung der Windkraftanlagen liegt Europa vorn. Darauf verwies Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, auf der Europäischen Windenergiekonferenz (EWEC) in London. "Neun von zehn der weltweit größten Windkrafthersteller haben ihren Sitz in Europa. Rund 75.000 Arbeitsplätze sind europaweit der Windenergie zuzurechnen.
     

  • Die Zeitschrift "Brennstoffspiegel" des Ceto-Verlags GmbH hat die wirklichen Kosten für eine Kilowattstunde durch Öl, Gas und Holzpellets errechnet und verglichen. Das erstaunliche Ergebnis fällt klar zu Gunsten der erneuerbaren und umweltfreundlichen Energie aus. Die Berechnung für Bayern:

    • eine Kilowattstunde aus Heizöl   4,37 Cent
    • eine Kilowattstunde aus Erdgas 4,49 Cent
    • eine Kilowattstunde aus Pellets  3,47 Cent

    Das heißt: Holz-Pellets sind erheblich billiger als Erdöl oder Erdgas. Die Berechnungen wurden angefertigt als das Fass Rohöl etwa 35 Dollar kostete, heute liegt der Preis bei über 50 Dollar pro Fass. Die Kosten des Ökostroms sinken permanent, die Kosten der alten Energieträger steigen permanent.

  • Weltweit erzeugen alle Anlagen für Solarthermie genau dreimal so viel Energie wie alle Windräder. Weltweite Leistung aller Sonnenkollektoren 69 Gigawatt, aller Windräder 23 Gigawatt und aller Photovoltaik-Anlagen 1,1 Gigawatt.
     

  • Die deutschen Biodieselhersteller erwarten 2004 im Vergleich zum Vorjahr einen Absatzanstieg um ca. 25 Prozent auf 1,2 Mio. Tonnen Biodiesel. Schon im November wurde die Rekordmarke von einer Mio. Tonnen überschritten.
     

  • Deutschland gewinnt 2004 etwa 10 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, Österreich aber bereits zu 72 Prozent. Und diese Zahl soll in der Alpenrepublik bis 2010 auf 78 Prozent gesteigert werden.
     

  • Royal Dutch Shell könnte das Öl bald ausgehen. So hatte das Unternehmen im Februar bereits zum fünften Mal innerhalb von 13 Monaten die Angaben bezüglich seiner Öl- und Gasreserven reduzieren müssen. Hierbei hatte der Konzern eingestehen müssen, dass sich seine Reserven zum Stichtag 31. Dezember 2003 nur noch auf 12,95 Milliarden Barrel belaufen hatten. Dies stellte eine Verringerung um 1.400 Millionen Barrel dar.
    Nach einer weiteren Reduzierung im April wurde der Druck seitens der Aktionäre so stark, dass auch CFO Judith Boynton ihren Hut nehmen musste. Zuvor hatte Royal Dutch Shell die ohnehin schon mehrmals reduzierten Schätzungen bezüglich seiner Öl- und Gasreserven erneut um weitere 300 Millionen Barrel zurückgeschraubt. In der vergangenen Woche wurde nun bekannt, dass sich das Unternehmen schon wieder verrechnet hat. Die veranschlagten Kosten für das Öl- und Gas-Projekt Sachalin-2 verdoppelten sich hierbei mit einem Schlag und ganz unerwartet auf 20 Mrd. Dollar. Ferner musste der Konzern einräumen, dass man bei diesem Projekt acht Monate hinter dem Zeitplan zurück hinke.
     

  • Zerstörungswut der Stürme steigt. In den letzten 30 Jahren hat sich das Zerstörungspotenzial von Stürmen mehr als verdoppelt. Ursache ist, dass die Oberflächentemperatur des Meerwassers in den betroffenen Regionen um ein halbes Grad gestiegen ist, berichten amerikanische Wissenschaftler im Magazin NewScientist.
     

  • Der Energieversorger E.ON AG kündigte den Bau des größten Biomasse-Kraftwerks in Großbritannien an. Die Anlage im britischen Lockerbie mit einer Leistung von 44 Megawatt kann 70.000 Haushalte mit Strom versorgen. Die Errichtung soll Ende 2005 beginnen. 2007 soll das Kraftwerk Ende in Betrieb gehen. Die Investitionssumme liegt bei rund 130 Mio. Euro
     

  • SunTechnics erhielt Auftrag zur schlüsselfertigen Installation der größten Solarstromanlage Südkoreas. Dank einer Gesamt-Spitzenleistung von 1,2 Megawatt kann die Freiflächen-Anlage auf einer ehemaligen Mülldeponie südwestlich von Seoul künftig über 300 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom aus der Sonne versorgen.
     

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  • China könnte sich in den nächsten Jahren zum Weltführer im Bereich Windenergie entwickeln. Dies belegt eine Studie, die Greenpeace in Hong Kong veröffentlicht hat. Bis zum Jahr 2020 könnte allein in der südchinesischen, stark industrialisierten Region Guandong durch Windkraftanlagen genug Energie erzeugt werden, um ganz Hong Kong zu versorgen.
     

  • Mit der Errichtung der letzten drei Häuser ist das gesamte Areal der Freiburger Solarsiedlung am Schlierberg vollständig bebaut. Der Bauträger, die Solarsiedlung GmbH, setzt seit über 5 Jahren das mittlerweile weit über die Landesgrenzen viel beachtete Bauprojekt um und hat jetzt alle 50 Plusenergiehäuser®  und das 6000 m² große Dienstleistungszentrum "Sonnenschiff" verwirklicht.
     

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Gesundheits- & Ernährungs-Nachrichten

  • In den letzten 10 Jahren haben sich die Arbeitsplätze in der deutschen Biobranche etwa verdoppelt (2004: 150.000 Arbeitsplätze). Den größten Stellenzuwachs erzielten die Hersteller von Biolebensmittel mit 126 Prozent Zuwachs, gefolgt vom Naturwarengroßhandel mit 102 Prozent und den Naturkosmetikherstellern mit 72 Prozent.
     

  • Weniger Chemie - mehr Bioenergie. Die Agrarminister des Bundes und der deutschen Länder haben zwei für die Landwirtschaft wichtige Entscheidungen getroffen: Bis 2015 sollen 15 Prozent weniger chemische Pflanzenschutzmittel als heute auf Deutschlands Äckern eingesetzt werden und der Anteil an Energie aus nachwachsenden Rohstoffen soll stark erhöht werden. 
     

  • Das größte Biobauern-Bündnis Europas gibt es jetzt in Österreich. 14.000 Biobauern, die bislang 19 verschiedenen Verbänden angehörten, haben sich zum neuen Verband "Bio Austria" zusammengeschlossen.
     

  • Eine überwiegend von der Europäischen Union finanzierte Studie belegt nach Angaben der Forscher erstmals im Labor Schäden und Veränderungen von Genen durch Handystrahlung. "Im Laufe der Untersuchung stellte sich heraus, dass elektromagnetische Felder bei einer Reihe von Zellen Schädigungen bewirken", sagte der Koordinator der Studie, Prof. Franz Adlkofer. "Mit anderen Worten: Elekromagnetische Felder sind gentoxisch." Was dies für den Menschen bedeute, sei noch offen.
     

Foto RAS

  • Täglich leiten wir in Deutschland 116.000 verschiedene Chemikalien in die Luft, in die Böden und ins Wasser. Letztlich landet das Gift im Meer und kommt über die Fische auch in die menschlichen Körper.
     

  • Pestizide und Nitrat im Salat. Das Greenpeace-EinkaufsNetz hat in einem neuen Test Blattsalate auf Spritzmittelrückstände und Nitrat untersuchen lassen. Das erschreckende Ergebnis: Keiner der Salate aus konventionellem Anbau war frei von Pestizidrückständen. Ein Viertel der Proben erreichte den gesetzlichen Grenzwert oder überschritt diesen. Die getesteten Bio-Salate waren frei von Pestizidrückständen.
     

  • Es geht auch ohne Gentechnik. Greenpeace hat eine neue Auflage des Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" herausgebracht. Diesmal liegt der Schwerpunkt bei Molkereiprodukten. Der seit Januar 2004 in 1,8 Millionen Exemplaren verteilte Ratgeber enthält über 700 Bewertungen von Firmen und Marken der Lebensmittelwirtschaft.
     

  • Der schlimmste und mörderischste Krieg ist der vieler Menschen gegen ihre eigene Gesundheit. Jedes Jahr sterben 660.000 EU-Bürger durch Rauchen.
    „Die Dummheit ist grenzenlos: An den Folgen des Rauchens sterben jedes Jahr innerhalb der EU 660.000 Menschen. Aufdrucke auf Zigarettenschachteln wie: "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" oder Hinweise wie "Rauchen kann zum Krebstod führen" nützen offenbar fast gar nichts.“ Franz Alt
    Mehr als eine halbe Million Deutsche sind in den letzten vier Jahren an den Folgen des Rauchens gestorben. Diese neuen Zahlen ermittelte jetzt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung anhand der Ergebnisse des jüngsten Reports der Obersten Amerikanischen Gesundheitsbehörde zu den tödlichen Auswirkungen der Tabaksucht. Früher traf es vor allem die Männer, jetzt sterben auch immer mehr Frauen an Lungenkrebs.
     

  • Lärm - das unterschätzte Umweltproblem. Über 80 Prozent der Deutschen fühlen sich durch Lärm belästigt. Der wichtigste Lärmfaktor ist der Straßenverkehr. 66 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern und 79 Prozent in den alten Bundesländern geben den Verkehrslärm als stärksten Lärm-Stress-Faktor an. Nur 14 Prozent der Deutschen fühlen sich nicht durch Straßenlärm belästigt. Diese Zahlen gab das Umweltbundesamt (UBA) schon 2002 bekannt. Ein Viertel fühlt sich durch Schienenlärm und ein Drittel durch Fluglärm belästigt. 13 Millionen Bundesbürger sind in ihren Wohnungen gesundheitsschädlichem Straßenlärm ausgesetzt.
     

  • Giftrekord in Früh-Erdbeeren. Jetzt gibt es sie wieder: Pestizid-Erdbeeren! 93 Prozent der Früh-Erdbeeren aus den sieben größten deutschen Supermarktketten enthalten Rückstände giftiger Pestizide. Dies ist der höchste Prozentsatz, den das Greenpeace-EinkaufsNetz seit dem Start der Tests 2003 gefunden hat.

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  Die Heilkraft des Wassers von Masaru Emoto und Jürgen Fliege)
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