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Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser durch eine semipermeable
(d.h. nur in eine Richtung durchlässige), laserperforierte
Membrane mit ultrafeinen Poren gepresst.
Dabei findet ein
molekularer Trennungsprozess statt:
Die Wassermoleküle können die Membrane passieren, während
Bakterien und Viren sowie die
gelösten Stoffe
- Salze, Kalk, Nitrat, Schwermetalle, radioaktive
Teilchen wie Cäsium, organische Verbindungen (Dioxine, THMs, PAKs),
Pestizide, Hormone, Arzneimittelrückstände - zurückgehalten werden
(je nach
Moleküldurchmesser bis zu über 99%).
Chlor und schlechter Geschmack werden ebenfalls neutralisiert.
© fotolia.com - Dirk Redeker |
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Wissenswertes zur Umkehrosmose
Entwickelt wurde sie in den 60er Jahren –
wie viele High-Tech-Produkte – im Auftrag der NASA, die ein Trinkwasser-Recycling-System
für bemannte Weltraumflüge benötigte. Das bedeutendste
Anwendungsgebiet ist heutzutage die großtechnische Meerwasserentsalzung
z. B. in den Golfstaaten.
Weitere Einsatzbereiche sind Lebensmittelindustrie
(Aufkonzentrieren von Fruchtsäften),
Medizin (Dialyse),
preiswerte Trinkwasseraufbereitung (Großprojekte in Indien,
Brasilien und
anderen Entwicklungsländern), Flaschenwasser-Industrie
(vor allem in Mexiko und USA, durch
Pepsi-Cola u. v. a.).
In den USA hat Umkehrosmose-Wasser schon längst seinen Einzug in die
Supermärkte gehalten und wird auf Wunsch auch in großen Ballons ins Haus
geliefert, für die sog. "Watercooler", die in den
meisten Büros und vielen Wartezimmern von Ärzten
vorzufinden sind, wird dort ausschließlich Umkehrosmose-Wasser
verwendet.
Kreuzfahrtschiffe haben längst Umkehrosmoseanlagen zur
Meerwasserentsalzung an Bord, um von der zweifelhaften Wasserqualität in
manchen Ländern, mit langen Lagerungszeiten mit entsprechend großen
Vorratstanks und dem Verkeimungsrisiko, unabhängig zu sein.
Die gesamte amerikanische Armee wird bei Auslandsaufenthalten nur
über Umkehrosmosewasser versorgt.
Das hartnäckige Gerücht vom "Batteriewasser, welches beim
ständigen Genuss bis zum Tode führen soll" - wird leider heute noch von vielen
unwissenden Menschen (teilweise auch von Medizinern) verbreitet und findet
trotz jahrzehntelanger Gegenbeweise leider immer noch seine Anhänger. Nachweislich sind viele
hunderttausend Menschen auch durch jahrelangen permanenten Genuss von
destilliertem Wasser nicht krank (sondern eher gesund) geworden.
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"Wasser arbeitet im
Körper durch das,
was es mitnimmt,
nicht durch das,
was es mitbringt."
Prof. Huchard
© fotolia.com - Anna Sedneva
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Wasser für Babynahrung
Umkehrosmosegereinigtes
"Baby-Wasser" wird von der Firma humana® Babynahrung im
Tetrapak angeboten. Für die Ernährungsexperten von humana® Babynahrung
steht fest: Wasser sollte für Kleinkinder möglichst wenig Mineralien
enthalten. Denn ihre Nieren müssen wegen des schnellen Wachstums
besonders viel leisten und werden durch einen hohen Gehalt an
anorganischen Salzen nur unnötig stark beansprucht.
Die Versorgung mit
Mineralien ist durch die feste Nahrung in viel stärkerem Maße
gewährleistet, als dies je durch Wasser möglich wäre. Noch dazu sind
sie in der Nahrung bioverfügbar, d. h. für unsere Körperzellen gut aufnehmbar. Sie können sich mit
Umkehrosmose-Anlagen Ihr eigenes Baby-Wasser herstellen, für ca.
3-4 Cent
/ Liter!
Wasser für Getränke
Umkehrosmose ist heute der Industriestandard bei
vielen Getränkefirmen - auch
in Deutschland.
In den USA arbeiten schon seit vielen Jahren große
Flaschenabfüllanlagen auf Umkehrosmose-Basis. Bonaqua von Coca-Cola ist
hier nur ein Beispiel. Es gibt sehr viele Anwendungen - z. B. die
preiswerte Herstellung von exzellentem Wasser - anstatt dem Tragen von
schweren Mineralwasserkästen.
Die beliebten Wassersprudler werden mit
bakteriologisch einwandfreiem Wasser betrieben und so die gefährliche
Nachverkeimung der Brause vermindert. Kaffee und Tee schmecken
vorzüglich.
Der Alterungsprozess der Zellen soll durch das Befreien von
mineralischen Ablagerungen aufgehalten werden können (die letzte
Aussage gilt derzeit noch als umstritten).
Foto RAS |
Die Lehrerin fragt:
"Wer kann
mir Eigenschaften des Wasser nennen?"
"Es ist flüssig", ruft Elke.
"Wasser löscht den
Durst", sagt Rudi.
"Es kocht bei 100 Grad Celsius", weiß Anne.
Tobias ergänzt: "Und wenn man sich damit wäscht,
wird es
schwarzbraun".
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Vorteile der Umkehrosmose
- Einheitliches Filterkriterium (Molekülgröße),
dadurch höchste Sicherheit vor Verunreinigungen aller Art (auch
krebsauslösende polyzyklische aromatischen Kohlenwasserstoffen PAKs).
Hiervon sind, durch alte geteerte Rohrleitungsnetze, leider noch immer ein
Teil der Verbraucher betroffen.
- Sehr geringe Betriebskosten von ca. 3-4 Cent pro
Liter (nur Wasser wird verbraucht).
- Lange Wartungsintervalle (3-7 Jahre,
nur Vor-
und Nachfilterwechsel - abhängig von der Rohwasserqualität - nach
Bedarf 1/2-jährlich bis jährlich).
- Durch die mehrstufige Vorfiltration wird die
Lebensdauer der Teflon-Membran
entscheidend
verlängert. (Bei sehr teueren Großanlagen
kann zusätzlich eine elektronische Rückspüleinrichtung eingebaut
werden.)
- Vollautomatischer (praktisch
wartungsfreier) Betrieb bei Untertischanlagen
möglich,
(Bei sehr teueren Großanlagen kann die Wasserqualität zusätzlich elektronisch überwacht werden.)
- Stimmige Produktionsleistung (Sedimentvorfilter
mit 5µ und 1µ Filtrationsschärfe, Aktivkohlepressblockfilter (bei
Bedarf auch
Drucksteigerungspumpe für mehr Leistung
oder Permeatpumpe für gleichmäßige Leistung).
- Absolute bakteriologische Sicherheit durch
zweifaches Aktivkohlefiltersystem.
- Laserperforierte Teflonmembran mit 0,0001µ
Porengröße (auch die kleinsten Organismen haben keine Chance) -
Lebensdauer ca. 45,4 m³ Osmosewasser (reicht einer Familie ca. 7-10
Jahre).
- Bei Einsatz von
Boosterpumpen ist kein Mindestwasserdruck erforderlich.
- Bei den
allermeisten Geräten ist kein Stromanschluss
erforderlich,
z. B. bei den Filteranlagen Wasser-hilft Deluxe und Permeat. - Montage und Inbetriebnahme ist einfach
und geht schnell.
- Geringer Platzbedarf des
Innenbeschichteten Vorratstank mit 11,5 Liter -
der sich immer wieder automatisch mit reinem Osmosewasser befüllt.
-
Ein edler hoher Metallwasserhahn zum Befüllen auch
von hohen Flaschen wird mitgeliefert.
- Auf
Wunsch kann durch einen extra Design-Wasserhahn
wahlweise Osmosewasser (Permeat) oder Normalwasser (kalt und warm) gezapft werden
(integrierte Mehrfach-Armatur).
Nachteile der
Umkehrosmose
- Platzbedarf unter der Spüle, zusätzlicher
Trinkwasserhahn auf der Spüle.
- Erhöhter Wasserverbrauch (im
Schnitt ca. 3-4 ltr. Abwasser
für 1ltr. Osmosewasser,
wenn keine Pumpe verwendet wird).
Keimbildung im Trinkwasser
Die Keimbildung im
Trinkwasser ist relativ, da es sich nur äußerst selten um pathogene Keime handelt.
Milch-, Fleischprodukte, Säfte, aber vor allem unser Speichel und
Mundschleimhäute enthalten wesentlich mehr Keime, als selbst warmes
Brackwasser. Die Keimbildung wird durch
Glas als Aufbewahrungsmedium minimiert. Füllen Sie daher Wasser
immer in verschließbare Glasflaschen. Eine geringe Gefahr kann von einer potenziellen Nachverkeimung im
Speichermedium ausgehen - abhängig von der Lagerdauer und Temperatur -. Diese
kann durch einen nachgeschalteten Aktivkohlefilterblock
und regelmäßiges Leeren der Tanks weiter minimiert werden.
Wenn der Tank immer vollständig entleert wird, kommt es nie zu
wochenlang stehendem Wasser, weil das Reinstwasser auch bei
Einpersonen-Haushalten i. d. R. alle zwei Tage vollständig erneuert
wird.
Bei so sachgemäßem Gebrauch ist das Verkeimungsrisiko minimal. Zur
besonderen Vorsicht kann der Tank nach längeren Standzeiten oder
Filterwechseln mit einer
Desinfektionstablette gespült werden.
Foto RAS
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Bioverfügbarkeit von Mineralien im Wasser *
Mineralien müssen im
Verbund mit anderen Mineralien und Vitaminen vorliegen, um vom Körper
richtig aufgenommen zu werden. Z. B. ist die Kalziumaufnahme nur als
Kalziumphosphat gewährleistet. Reines Kalziumkarbonat, wie es z. B. in
hartem Wasser vorliegt, kann sich dagegen nach Expertenansicht in den menschlichen Zellen ablagern.
Dort könnte es dann den "Anker" für sog. arteriosklerotische Plaques,
Nieren- und Blasensteine** bilden
und muss erst wieder in Kalziumphosphat
umgewandelt werden,
um in die Knochendepots eingelagert werden zu können.
Dies geschieht zum Beispiel durch das Energiemolekül ATP (Adenosin-Tri-Phosphat),
welches in großen Mengen in Früchten vorhanden ist.
* Alle Aussagen von Ernährungsexperten zum
Mineralstoffwechsel sind in der Medizin umstritten.
Es gibt jeweils entschiedene Befürworter
wie Gegner. Wir raten Ihnen deshalb, sich Ihre eigene
Meinung zu bilden, indem Sie auf Ihre
eigene Erfahrung und vor allem Ihren Körper achten.
** Möglicherweise ist das Entstehen von Steinen im
Körper eine Folge von Harnsäure-Überschuss,
der nicht abgebaut und daher mit basischem
Kalzium unschädlich gemacht wird (s. Sang
Whang:
Der Weg zurück in die Jugend.) Zum Abbau
benötigt der Körper ionisierte basische Mineralien.Flaschenwasser -
sinnvoll und ökologisch noch vertretbar? Im
den vergangenen Jahrzehnten
hat sich Mineralwasser europaweit zu einem Lifestyle-Produkt hinauf-
gesprudelt. Allein die deutsche Mineralwasserindustrie füllte 1999
insgesamt 18,5 Mrd. Flaschen ab
bei einem Umsatz von 7,6 Mrd. DM. Tendenz
steigend.Deutschland ein Brunnenland?
Alljährlich gehen über 27.000.000.000 Flaschen auf die Reise
(die
französischen, italienischen und vielen anderen nicht mitgerechnet!). Den Anteil dieser
Transporte am deutschen Autobahnstau darf jeder selbst abschätzen, ebenso
die Energiemenge, die dabei verbraucht wird.
Dabei wäre es doch so
einfach und preiswert, den Wasserbedarf zuhause sicher, bequem und
ökologisch selbst herzustellen. Verständlich, dass allmählich das
Umweltgewissen die 242 deutschen Mineralbrunnenbetreiber drückt:
Umwelt-Aktionen, Sponsoring, umweltfreundliche Etikettenkleber und
Flaschenreinigung, Großreinigungsanlagen in den Abfüllanlagen – soll
uns das über die Frage nach Sinn und Unsinn des Geschäfts mit
"sprudelndem Salzwasser" hinweghelfen? Das Lobby-Argument "Lebenswichtige
Mineralien" ist ein gelungener Marketing-Gag
(manche mögen "Schwindel" dazu sagen), denn im
Mineralwasser liegen die meisten in ernährungsphysiologisch unbedeutenden Mengen
vor.
Beispiel das wichtige Kalzium –
in
10°dH hartem Wasser befindet sich in einem Liter gerade
einmal 100 mg
anorganisches Kalziumoxid (CaO).
Kinder haben einen Mindestbedarf von ca. 1.000 mg/täglich an organischem (für unsere
Zellen
verwertbaren) Kalzium.
Beispiel Kalium: Tagesbedarf laut DGE: 3000-4000 mg;
In Mineralwasser
gelöst: meist unter 10 mg pro Liter.
Rechnen Sie sich bei Ihrer Wasserhärte die Zahl der
Liter aus, die pro Tag getrunken werden müssten, damit nur der
Mindestbedarf der gesamten Familie gedeckt würde (selbst wenn sie der
menschliche Körper aufnehmen könnte und würde).
Mineralien werden zudem
erst bioverfügbar, wenn sie – wie in guten Mineralpräparaten üblich – in
ausgewogenen Verhältnissen und vor allem organisch gebunden vorliegen. Beispiel –
in einem Liter Milch liegt Kalzium mit 1.200 mg in organisch gebundener Form
vor.* Für diese Inhalte danken
wir Jens-Peter Kleinhenz
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